Filmische Missgriffe

Geschrieben am: Freitag, 11. Januar 2008

Es gibt einfach Ideen, die sollten besser einfach nicht verfilmt, sondern als schlechter Alptraum abgetan werden. So etwa Ultraman - Gyango and the Crazy Thief…



Of course you are Dangerous!

Geschrieben am: Dienstag, 16. Oktober 2007

Gerade bei BoingBoing aufgeschnappt, aber bei Engrish.com gibts noch mehr davon.

Oh so very dangerous!
Oh jee....

Zu schade das manchem Japaner wohl nie auffallen wird, welcher Stuß da gerade zum besten gegeben wird.



Wacky Japanese Commercials

Geschrieben am: Sonntag, 18. Februar 2007

Ich muss ja wirlich mal zugeben das mir an meinem Japan Besuch letztes Jahr schon alleine die Werbung im Fernsehen gefallen hat, die kann man sich echt anschauen. Hier einige Beispiele:

Nummer 1

Nummer 2

Nummer 3

Nummer 4

Wer bekommt es hin alle beworbenen Produkte den Nummern nach richtig zuzuordnen? ;)

- Hautcreme
- Versicherung
- Kekse
- Fußball



Samba auf Japanisch

Geschrieben am: Sonntag, 18. Februar 2007

Was erhält man wenn man einen bekannten japanischen Filmstar in ein Samurai Kostüm wirft, eine ordentliche Prise Musik und Lebenslust hinzugibt? マツケンサンãƒ?! ( Matsuken Samba! )
Matsudaira Ken ist in Japan vor allem bekannt für seine zahllosen Historiendramen. Das sind diese typischen Samurai und Ehre Filme in denen beim zusehen gerne mal Luft und Zeit stehen bleiben und stundenlang, wenn der Bösewicht mal wieder unachtsam schräg geschaut hat, gesäbelt wird. Matsudaira also mit einem mit Glitzer und Krimskrams bedeckten Samurai Kostüm, bei deren Anblick die echten Samurai-Vorfahren wahrscheinlich in lautes Gebrüll ausgebrochen wären ( vom Tarnfaktor mal ganz abgesehen ), auf einer Bühne mit einer Reihe weiterer ebenso gekleideter Frauen und Männer und mit Samba Klängen befüllt ergeben den Hit bei Jung und alt in Japan. Wie komme ich drauf? Während meines Japan Aufenthalts letztes Jahr fiel mir das oben abgebildete Cover einer CD in einem Musikladen ins Auge und vor kurzem stolperte ich zufällig über einen Bericht über Ihn, was mich an die CD erinnerte. Eine DVD, herausgebracht als Anleitung zum Samba Tanzen, verkaufte sich über 150.000 mal. Ein interessantes Beispiel dafür wie Japan Einflüsse von außen aufnimmt und in die eigene Kultur integriert, denn diese Bild eines bunten japanischen Samurai der Samba tanzt, mag für den Außenstehenden merkwürdig aussehen, genauer betrachtet, ergibt es aber ein passendes Bild. Und zudem machen Musik und Rythmen echt gute Laune!

Matsuken Samba II

Was wäre ein Erfolgssong ohne noch eine Fortsetzung: Matsuken Samba III



Densha de Go! und so!

Geschrieben am: Dienstag, 30. Januar 2007

Ein neues Jahr neigt dem Anfang zu.

Zeit für mich den alten Müll des letzten Jahres zu revidieren und für Klarheit auf ganzer Linie zu sorgen, zum Beispiel hiermit: Hatte ich mich in der Vergangenheit noch äußerst abfällig über die nur in Japan erhältliche Zugsimulation “Densha de Go!” - bzw. “Let’s Go by Train!” vom Hersteller Taito geäußert, muss ich zu meiner Schande und nach einigen begeistert gespielten Stunden eingestehen: Das Spiel ist das beste was mir Spiele technisch seit langer Zeit mal wieder passiert ist!

Nun, wie kam dies: Irgendwie bin ich durch Zufall an eine Kopie dieses Spieles gekommen, und da ich, wie mein vorheriger Blogpost bewies, doch irgendwie fasziniert war von diesem Spiel, installierte ich es und versuchte mich durchzuhangeln. Und das mit dem Durchhangeln meine ich so wie ich es schreibe, denn sowohl der Installer als auch das komplette Spiel sind komplett in Japanisch, da nützt es auch kaum etwas wenn man ein paar Zeichen lesen kann. Nun ja, gespielt und für sehr gut befunden. Einen mehrere Tonnen schweren Zug von 200 auf 0 zu bremsen, dabei auf den Zentimeter genau am Bahnhof zu halten, auch noch auf die Sekunde genau pünktlich zu sein UND die Mitfahrer nicht zu sehr durchzuschütteln, entwickelt in diesem, Arcade-lastigen Spielstil einen besonderen spaßigen Reiz. Zumal Strecken, Signale, oder Ansagen angeblich detailgetreu nachgebaut worden sind und so die äußerst.. na ja.. angestaubte Grafik der von mir gespielten Version “Densha de Go! Final” wirklich vergessen lassen. Für den hartgesottenen Japaner hält das Spiel dann noch einen Leckerbissen in Form eines zweiten Spielmodus bereit. Wer mal nicht Lokführer sein möchte kann sich alternativ als Zugbegleiter versuchen und muss, mit einem Fahrplan bewaffnet, Haltestellen ankündigen, Zeiten durchsagen sowie die Türen rechtzeitig schließen. Dieser Spielmodus empfiehlt sich allerdings nur mit handfesten Kenntnissen der Japanischen Sprache und einer Dauerkarte des Tokioter Bahnsystems.
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Von 2006 und 2007

Geschrieben am: Sonntag, 31. Dezember 2006

Also da sitzt man in seiner gemütlichen Wohung, denkt
an nichts böses und plötzlich erreicht einen die Nachricht
Saddam Hussein wurde gehängt
das Jahr 2006 neigt sich dermaßen schnell dem Ende zu
das womöglich morgen bereits die Zahl 2007 auf meinem
Kalender zu stehen bereit sein könnte.

Also gut, fassen wir einmal die Ereignisse zusammen:
Morning Musume hat im 9. Jahr ihres Bestehens ganze 3 Singles
und 1,5 Alben veröffentlicht, 1 Musical aufgeführt und ausgenommen dem Musical und den Konzerten 2 DVDs auf den
Markt geworfen. Die 3 Singles sind zusammengenommen bisher
über 150.462 mal über den Ladentisch gegangen, die 1,5 Alben
zudem nochmal über 72.015 mal verkauft worden was zusammen
222.477 verkaufte Tonträger macht.
Daten siehe: Quelle ( nicht der Katalog )

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Boku wa Kuma ã?¼ã??ã?¯ã??ã?¾

Geschrieben am: Sonntag, 17. Dezember 2006

Abseits der Hello!Project Welt gibt es in der Japanischen
Medienwelt natürlich auch, ähnlich wie in Deutschland, einen
kaum zu überblickenden Wust an alternativen Künstlern und
Musikern die allesamt durchaus Zielgruppengerechte Musik
imstande zu produzieren sind. Um eine dieser Künstler soll es
hier heute gehen.
Name: Utada Hikaru.

Vom Musikstil her wohl am ehesten vergleichbar mit Ayumi
Hamasaki
. Klassische Pop-Musik mit Trance und Dance Elementen,
meint mein kräftig gestörtes Musik-richtungs-raushör-Gefühl
zu sagen, wer’s besser weiß, mag mich korrigieren.

Ihre letzte Single mit dem einfachen Titel “Boku wa Kuma ã?¼ã??ã?¯ã??ã?¾!”
sei daher auch an dieser Stelle erwähnt, den eigentlich
hätte dies durchaus ein einfaches Kinderlied werden können,
erfüllt auch durchaus diesen Zweck, kann aber trotzdem mit
Genuss von Groß und Klein gleichermaßen konsumiert werden,
wie das eingefügte Beispiel hier unten zu berichten vermag.

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Train Simulator auf Japanisch

Geschrieben am: Sonntag, 29. Oktober 2006

Es geht doch nichts über packende anspruchsvolle
Videospiele in denen taktisch oder strategische
Fähigkeiten vollends gefordert werden.
Was bleibt über wenn wir uns einmal einen
kurzen Augenblick von diesen Anforderungen
trennen?
Richtig ein Japanischer Train Simulator.
Name: “電車ã?§GOï¼?” was soviel heißt wie “Densha de GO!”

Jedenfalls lade ich den geneigten Leser hiermit
ein, live auf einer atemberaubenden Fahrt von
Shinjyuku nach Ebisu teilzunehmen.

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Fanta oder die Fantasie in mir

Geschrieben am: Mittwoch, 28. Juni 2006

Wer immer mal nach einem langen
harten Tag etwas erfrischend leckeres
Trinken mochte dem sei herzlich empfohlen:
“Fanta Clear Apple”
Moment, Sie kennen diese Sorte nicht?
Ach, ja klar. Fanta Clear Apple gibt es
nämlich nur in Japan zu kaufen und wurde
von mir in einer atemberaubenden Nacht-
und Nebel Aktion in Form von 2 Flaschen
nach Deutschland geschmuggelt. Mit
anderen Worten: Ich hab zwei Flaschen
gekauft und bin an den uninteressierten
Grenzbeamten am Flughafen vorbeigegangen.

Da ein Vorrat von zwei Flaschen allerdings
nicht lange reicht habe ich mich im Netz
mal kundig gemacht ob man so etwas nicht
vielleicht irgendwo beziehen kann.
Pustekuchen.
Eine Google Suche liefert lediglich andere
Blogs von anderen Leuten die ebenfalls in
Japan waren und ziemlich angetan waren
von “Fanta Clear Apple”.
Daher mein Aufruf an alle mir bekannten
Institutionen, Regierungsbehörden, Freunde,
Nachbarn, Vetternwirtschafter, Profis,
Unter-der-Decke-Blog-Leser und heimlich
Fanta Clear Apple Exporteure.
Wer jemals eine Flasche findet oder mir
eine Bezugsadresse in Deutschland nennen
kann, wird mit meiner Hochachtung nicht
unter 3 Jahren belohnt.
“Hug” - ich habe geschrieben!

Wer hat eigentlich gewußt, dass
nicht nur Fanta, sondern sogar auch
Sprite ihren Ursprung in Deutschland haben?
Während des zweiten Weltkriegs konnte die
Firma Coca-Cola keinen Sirup aus den USA
importieren und erfand deshalb einen leicht
herzustellenden neuen Soft-Drink um auch
“Nazi-Deutschland” mit leckeren Drinks zu
beliefern. Der Deutsche Max Keith ersann
das leckere Getränk und gab ihm auch den
Namen, der vom Wort “‘Fanta’sie” herrührt.

Sprite ist ursprünglich unter dem Namen
“Fanta Klare Zitrone” verkauft worden und
irgendwann von der Firma Coca-Cola mit
einem peppigeren Namen versehen.
Wohl damit es sich bei den Jungspunden
besser verkauft ;)

Unglaublich aber wahr: Noch 1939 hatte die
Firma Coca-Cola 600 Händler in Deutschland.

Ich empfehle dazu als Lektüre die Artikel der
englischen Wikipedia:
Wikipedia - Fanta
Wikipedia - Sprite

Bereits ähnliche Trinkerfahrungen mit
ausländischen Getränken gemacht?
Adresse des nächsten lokalen Clear Apple
Händler oder Exporteur bei der Hand?
Kommentar abgeben!

Es grüßt

Christoph “Clear Apple”



Noch kein Ende in Sicht

Geschrieben am: Donnerstag, 1. Juni 2006

Wenn ich diese Zeilen schreibe wird es noch etwa
8 Stunden dauern bis mein geliebter Wecker klingelt
und ich begeistert aus dem Bett schießen werde…
okay das war gelogen… als notorischer Langschläfer
werde ich wohl noch 2-3 mal auf den Wecker hauen
und hoffen das ich nur träume um 5 Uhr.. in Worten:
FÜNF Uhr morgens aufstehen zu müssen. Dann nämlich
geht meine Reise.. mein Flug.. meine Fahrt.. meine
Journey.. mein “wasauchimmereseinmag” nach Japan
los. Oder wie ich heute von einem Freund gefragt
wurde: “Wann fliegt dein Zug nochmal los?” :)

3 Wochen lang werde ich in einer Gastfamilie leben,
vormittags zum Japanisch-Unterricht in eine Eurocentres-
Sprachschule gehen ( Nein, ich werde für diese Zeilen
nicht bezahlt, aber wenn sich jemand bereits erklärt..
sehr gerne, ich BIN bestechlich! ) und nachmittags
Programm haben oder mich auf eigene Faust durch dieses:
tolle, weite, nahezu unbekannte aber Gott sei es gedankt
nicht unzivilisierte Land, schlagen.

Ich werde das Gefühl nicht los irgendwas vergessen zu haben,
aber das wird mir sicherlich noch rechtzeitig, sprich: Wenn es
zu spät ist, einfallen.

Wer von mir eine Postkarte aus Japan haben möchte, bitte
einfach Adresse an diese E-Mail Adresse.
Einsendeschluss ist wie immer der kommende Dienstag. ;)

In diesem Sinne, YATTA!